Puschel
Aaaha. Ein Zweibeiner… halt, bitte da stehenbleiben. Danke. Nicht böse sein, aber ich kenne dich nicht. Aber wo sind meine Manieren: Puschel mein Name, was man sich angesichts dieser Haarflut auch ein wenig denken kann. Hör mal: Ich verbringe jeden Tag fast zwei Stunden allein mit Fellpflege – du könntest aus dem, was ich da entferne jedes mal einen halben Teppich knüpfen! Oder zwei kleine. Oder ein Kissen, oder… was weiß ich, darum geht es gar nicht, es geht darum: Ich habe Puschel und bin Haare – nein, umgekehrt: Ich bin Puschel und habe Haare. Tut mir leid, ich bin aufgeregt, normalerweise bin ich wirklich sehr schüchtern und man muss schon mit mir arbeiten, bis ich mich zeige.
Nun, die Sache ist die: Ich bin nicht nur schüchtern, sondern auch gelangweilt: Hier ist es immer gleich, daher suche ich ein neues Heim für mich… und für mein Haar! Aber ich brauche auch einen Artgenossen, daher wäre es super, wenn du noch eine Katze oder Kater hättest – aber keine Kinder oder Hunde, die mag ich nicht. Eine schöne Wohnung mit Balkon, das wäre wirklich schön!
Ach so, eine Sache solltest du wissen: Ich bin leider nierenkrank und benötige Spezialfutter, aber.. nun, ja, auch puschelige Puschel haben das Recht auf einen Zweibeiner. Auch wenn ich es nicht zeigen kann, ich mag dich wirklich, auch wenn du eher einer von den Schweigsamen bist. Egal: Frag draußen nach Puschel und nimm mich mit, das wird sicher großartig. Und bring einen Kamm mit!

